Neuanfang

Ich habe jetzt etwas gefunden, was mich hoffentlich gut über den Winter bringt -> Streakrunning - täglichen Laufen. Kommt ursprünglich aus den USA, daher ist die kürzeste täglich zu laufende Entfernung 1,6km(1 Meile). Immer schön zwischen 0 - 23:59, also pro Kalendertag. 1,6km finde ich aber albern, daher werde ich versuchen, jeweils auf 10km täglich zu kommen. Bereits am Donnerstag habe ich damit begonnen, kann also schon auf stolze 3 Tage zurückblicken. Bin mal gespannt, wielange ich das durchziehen kann und wie ich vor allem durch die nächste Woche, wenn ich 5 Tage in Schweden bin, komme.

Wetten werden entgegen genommen. Mal sehen, was mir zugetraut wird.

Endlich mal wieder etwas zum Grundthema, der Laufrage:
Im Augenblick fühle ich mich beim Laufen komisch, wenn ich in meiner kurzen Laufkleidung andere treffe, die auch so gekleidet die Antarktis durchqueren könnten. Um nicht soviele blöde Blicke zu kassieren, habe ich heute morgen auch lange Klamotten getragen und sofort mit Hitzestau bezahlt. Wenn die Sonne scheint, ist es einfach viel zu warm für lange Hose und langen Arm.

Die Ampelsteher. Auf Hin-und-Weglauf zu meinen üblichen Laufeinstiegspunkten liegen manchmal auch Ampeln, die gern bei Rot passiert werden. Oft verbietet aber ein hohes Verkehrsaufkommen die Überquerung. Unverständlicherweise lungern auch oft andere Läufer an der Ampel rum. Ich habe aber noch nie jemanden gesehen, der wie ich kleine Kreise läuft oder 50m nach rechts, 50m nach links bis die Ampel grün zeigt. Anhalten ist doch beim Laufen das schlimmste, was es gibt. Ehe ich 2 Minuten blöd rumstehe laufe ich doch lieber ein wenig. Die Überquerung ist dann auch so eine Sache. Meine Standardampeln ist dann mit zahlreichen Radfahrern, Spaziergängern und Läufern von beiden Seiten bevölkert. Statt wie ein vernünftiger Mensch, und wie auch in der Schule gelernt, im 90°-Winkel die Straße zu überqueren ergibt sich oft ein lustiger Zickzackkurs. Mit gerader Linie ist man wirklich die Ausnahme, der Huaptfeind ist das Fahrrad mit Kinderanhänger, die haben wohl eingebaute Vorfahrt. Kein Blick links, kein Blick rechts(und gern auf der falschen Seite des Radweges unterwegs, auch wenn dieser nur ca 50cm breit ist). Auf meinem Büroweg kommen mir regelmässig 10-15 Räder entgegen und jedes Mal muss man fast stehenbleiben, um vorbeizukommen, Lerneffekt wohl gleich null. Seit ich jetzt auch auf der falschen Seite fahre, kommt mir kaum jemand entgegen. Deppen.

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Kommentare

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  1. Thomas schreibt:

    Jeden Tag 10 km Laufen? Hast Du mal an Deine Gelenke gedacht? Okay, Du bist jung und machst Dir solche Gedanken noch nicht. Aber wenn Du mit 45 oder 50 nicht völlig abgenützte Gelenkknorpel (Knie und Hüfte!) haben möchtest, würde ich Dir empfehlen, zwichendurch immer wieder einen Tag Pause einzulegen, damit sich der Knorpel regenerieren kann. Sonst seh ich schwarz. Wenn Du mir jetzt nicht glaubst, dann spätestens in 10-15 Jahren, aber dann ist es zu spät! Überlegs Dir mal beim Rennen! Gruss Thomas

  2. Chris schreibt:

    einen Ruhetag möchte ich zwischendurch auch einlegen. um trotzdem die serie halten zu können, muss ich nur 2 sogenannte midnightdouble hintereinander hängen, d.h. 20km von 23-1. dadurch habe ich 46 Stunden Ruhe. Gewusst wie.

  3. mona schreibt:

    ...bei uns im büro sind die langjährigen läufer dieses jahr auch allesamt nicht an den üblich verdächtigen marathons gestartet.. knieprobleme!!

  4. Hannes Christiansen schreibt:

    Klingt nach einem verrückten Plan. Ich persönlich stelle es mir irgendwann langweilig vor - stur jeden Tag 10 km bietet wenig Platz für Abwechslung. Hin und wieder ein Intervalltraining auf der Bahn und auch ein ordentlich langer Lauf sind doch schön. Ein Ruhetag dabei ist sicher richtig. Und du solltest auch an Gymnastik- und Kraftübungen denken, die können durchaus dazu verhelfen, dass man diese Dauerbelastung ohne Knieprobleme übersteht ;) Viel Erfolg!


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